Das Investitionsobjekt
Die Schiffstypen
Die Schifffahrt stellt mit einem Anteil von über 90% an der Abwicklung des Welthandelsvolumens ein starkes Partizipationsobjekt der Globalisierung dar. Für die Beteiligung an einem Schiff kommen unterschiedliche Schiffstypen in Frage. Die unterschiedliche Verwendung der Schiffe und das damit verbundene unterschiedliche Risiko bedeuten, dass die Entscheidung für die Investition in einen Schiffstyp meist bereits eine Vorentscheidung im Bezug auf das Risiko bedeutet. Dabei unterscheiden sich sowohl die Schwankung als auch die Entwicklung der Charterraten.
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Containerschiffe
Diese Schiffe werden zum Transport von Containern mit unterschiedlichsten Waren verwendet. Ein Anteil von cirka 60 % aller Stückgüter wird mit Containern transportiert. In den letzten Jahren verzeichneten Containerschiffe besonders hohe Zuwächse, so hat sich die Weltflotte dieser zwischen 1996 und 2004 verdoppelt. Die schnelle, standardisierte Abfertigung dieser Schiffe in den Häfen stützte diese Entwicklung, besonders unter dem Aspekt dass sich Liegeplätze, trotz massiver Ausbauten von Hafenanlagen in den neunziger Jahren, zum Engpass im internationalen Güterverkehr entwickelt haben. Im Jahre 2003 entfiel ein Anteil von 11% der Welthandelsflotte auf Containerschiffe.
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Tanker
Mit 40 Prozent der Welthandelsflotte sind die Tanker der verbreitetste Schiffstyp. Die Anzahl beträgt rund 7000 Schiffe. Bisher werden rund 45 Prozent des Rohöls der Welt mit Tankern zum Bestimmungsort transportiert. Aufgrund der höheren Schwankungsbreite der Charterraten bedeutet eine Beteiligung an einem Tankschiff ein vergleichsweise höheres Risiko.
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Bulker
Diese Frachter für Massengüter wie Erz, Getreide und ähnlich handhabbarem machten 39% der Welthandelsflotte aus, Beteiligungen daran finden sich jedoch in Deutschland wenige.
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